a) In Abhängigkeit vom individuellen Stimmungsuntergrund werden vom Menschen alle Einflüsse des innerweltlich begegnenden Seienden auf ihre Zu- und Abträglichkeit für das eigenste Sein-können bewertet im „In-sein“
b) Im Alltag vermittelt das menschliche Miteinander, wenn es im Dienste des eigensten Sein-könnens steht, Geborgenheit und das eigentliche Selbstwertgefühl als Abbild der im Glauben erfahrbaren Geborgenheit im Unendlichen.
c) Das Vermitteln von Geborgenheit durch andere wird wesentlich davon beeinflußt, inwieweit deren individueller Stimmungsuntergrund mit dem eigenen Stimmungsuntergrund übereinstimmt.
d) Ein Entwerfen, das nicht dem eigensten Sein-können entspricht, bringt den vom Selbst bestimmten individuellen Stimmungsuntergrund aus dem Rhythmus, womit die Angst um sich selbst einhergeht. Die der Angst enthebende gehobene Stimmung kann daher zur Handlungsorientierung für das Entwerfen auf das eigenste Sein-können dienen.
e) das Entwerfen auf das eigenste Sein-können als „Selbstsorge“ beinhaltet zugleich die „Fürsorge“.